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Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt Weißenkirchen

Pfarrkirche Weißenkirchen - Die Kirchenfestung im »Tal Wachau«

Ein gedeckter Stiegenaufgang führt hinauf zur wehrhaften Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die spätmittelalterliche Befestigung ist großteils erhalten.

Weißenkirchen war der Hauptort des »Tales Wachau«, das seit dem 9. Jahrhundert dem bayrischen Kloster Niederaltaich gehörte. Es umfasste außerdem die Orte St. Michael, Wösendorf und Joching. Im 12. Jahrhundert ging dieser Besitz an das Stift St. Florian.

Der Kirchenbau in seinem heutigen Aussehen begann in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Davon ist das südliche Seitenschiff noch erhalten. Der kleine sechseckige Glockenturm wurde zwischen 1260 und 1290 errichtet. Das Türmchen war dem frühgotischen Langhaus angefügt, was im Dachraum des heutigen Langhauses deutlich sichtbar ist. Bis Anfang des 16. Jahrhunderts folgten das Hauptschiff, das nördliche Seitenschiff, der wuchtige fünfgeschossige Hauptturm und der spätgotische Chor. Im beginnenden 16. Jahrhundert wurden Pfarrkirche und Karner mit einer Wehrmauer umgeben, die an den Ecken mit zumindest drei Türmen verstärkt wurde. Zum Schutz gegen die Türken wurde die Wehrmauer um 1530 erhöht und verstärkt. 1632 wurde Weißenkirchen zur eigenen Pfarre und erhielt etwa 50 Jahre später einen Friedhof zwischen den Orten Weißenkirchen und Joching.

Von der gotischen Einrichtung blieben das Taufbecken aus rotem Marmor im rechten Seitenschiff und die Muttergottes am Triumphbogen (um 1515/1520, nö. Donauschule) erhalten. Im linken Seitenschiff befindet sich eine gotische Pietà. Das Fresko Im Bogenfeld über dem Hauptportal zeigt die Heiligen Maria, Barbara und Katharina. Auf der Südseite des Langhauses finden sich Reste eines monumentalen, zur Donau hinabblickenden Christophorusfreskos.

Von 1736 bis 1738 wurde das Langhaus barockisiert. Der schwarz-goldene Hauptaltar zeigt das Ölgemälde »Mariä Himmelfahrt« vom Anfang des 18. Jahrhunderts. Es wird flankiert von den monumentalen Statuen der Heiligen Josef, Joachim, Anna und Johannes d. T. An den Chorwänden finden sich weitere spätbarocke Plastiken von hoher Qualität.

1775 baute der Kremser Orgelmacher Joseph Gatto.die in Grün-Gold gehaltene Rokokoorgel. Sie wurde im Jahr 2002 originalgetreu restauriert und rekonstruiert.

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Anfahrt
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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 oder in den Rad-Tramper WL1a bis Weißenkirchen Donauwirt
  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 oder in den Rad-Tramper WL1a bis Weißenkirchen Donauwirt
  1. Mit der Wachaubahn bis Weißenkirchen
  1. Mit dem Schiff bis Weißenkirchen
  2. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Weißenkirchen Bahnhof oder bis zur Station Weißenkirchen Rollfährestraße
  1. Mit der Donaufähre von St.Lorenz nach Weißenkirchen
  2. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Weißenkirchen Bahnhof oder bis zur Station Weißenkirchen Rollfährestraße
Kontakt

Kremser Straße 3 3610 Weißenkirchen i.d.Wachau

+43 2715 2203

[fax] +43 2715 2203

pfarreweissenk-wachau@aon.at

Pfarre Weißenkirchen

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