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Pfarrkirche Hl. Mauritius

Pfarrkirche Hl. Mauritius - Die Kirche »ums Eck«

Die Pfarrkirche von Spitz hat den Hl. Mauritius vom Kloster Niederaltaich als Patron. Von hier aus verwaltete das bayerische Stift seinen Besitz in der Wachau, den es von Karl dem Großen geschenkt bekommen hatte. Seit dem Ende des 13. Jahrhunderts gab das Kloster die Herrschaft Spitz den Herzögen von Bayern zu Lehen, die sie als Afterlehen an österreichische Ministerialen weiterreichten. 1504 traten sie die Obrigkeit an König Maximilian I. ab. Danach kam es zu oftmaligen Wechseln im Besitz des Marktes und auch in den Einflüssen auf die Pfarre.

Aber nicht nur das Kloster, auch die Bürgerschaft des Markts nahm sich der Kirche an. Bei einer Erweiterung des Gotteshauses musste man, dem Gelände folgend, das Langhaus aus der Achse drehen und »ums Eck« bauen. Die mittelalterliche und barocke Ausstattung zeigt die Tüchtigkeit der vermögenden Bürgerschaft.

Die gotische Hallenkirche entstand im hinteren Teil des Langhauses mit groben Achteckpfeilern und einfachem Rippengewölbe nach 1400 in der Hochgotik, der vordere Teil mit einem schönen, ungleichen Netzrippengewölbe spätgotisch nach 1500. Auf diese Bauphase verweisen ein Schlussstein mit der Jahreszahl 1517, die Jahreszahl 1506 auf dem Triumphbogen und im Chor am Netzrippengewölbe, weiters die Maskenköpfe und die reichen Maßwerkfenster.

Der Hochaltar wurde aus Niederaltaich hierher gebracht. Das Bild, die Marter des hl. Mauritius, malte der berühmte Kremser Schmidt im Spätbarock. Hinter dem Hochaltar bestechen die Bilder der Legende des hl. Opfers vom Anfang des 17. Jahrhunderts. Interessant ist auch der Grabstein des Spitzer Pfarrers mit seinem Hund aus dem Jahr 1523, um den sich einige Legenden ranken. Am rechten Seitenaltar ist unter der Himmelfahrt des hl. Nikolaus der Markt Spitz dargestellt. Sehr bekannt und kunsthistorisch außergewöhnlich sind die Apostel mit Christus auf der Emporenbrüstung aus der Zeit um 1380.

Spitzer Graben

Ortskapelle Viessling

1890 ließ der Lederermeister Karl Steininger den rechteckigen Bau mit niedriger Rundapsis und vorgestelltem Glockenturm erbauen. Sie wurde zuletzt im Jahr 2010 von der Agrargemeinschaft restauriert und der Gemeinde Spitz übergeben.

Ortskapelle Gut am Steg

Der schlichte Rechteckbau mit Rundapsis und Dachreiter stammt von der Wende des 19. zum 20. Jahrhundert. Jedes Monat findet eine Abendmesse statt. Besichtigung nach Voranmeldung bei Frau Elisabeth Rixinger (02713/2304).

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Anfahrt
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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 oder den Rad-Tramper WL1a bis Spitz Bahnhof
  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 oder den Rad-Tramper WL1a bis Spitz Bahnhof
  1. Mit der Wachaubahn bis Spitz
  1. Mit dem Schiff bis Spitz
  2. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Bahnhof Spitz
  1. Mit der Donaufähre von Arnsdorf nach Spitz
  2. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Bahnhof Spitz
Kontakt

Kirchenplatz 12 3620 Spitz

+43 2713 2231

[fax] +43 2713 2231

Pfarre Spitz

Gottesdienste
  • So 9 Uhr. Vorabendmesse jeden zweiten Samstag (abwechselnd mit der Filialkirche Schwallenbach): 19 Uhr (Winterzeit: 18 Uhr).
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