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Servitenkloster und Pfarrkirche St. Rosalia

Ehem. Servitenkloster und Pfarrkirche Hl. Rosalia - Nach dem Vorbild des Heiligen Landes

Die Pfarrkirche und das Kloster Schönbühl liegen malerisch am Eingang zur Wachau hoch über der Donau. »Mit dem vom Fluss aus sichtbaren, in einer Art Bühnenarchtitektur sichtbaren Kalvarienberg ist dies ein eindrucksvolles Beispiel landschaftsbezogenen Bauens« (Dehio).

Das ehemalige Servitenkloster Schönbühel wurde im 17. Jahrhundert von einer frommen, zum Katholizismus konvertierten Adelsfamilie gegründet. Hier sollte das Heilsgeschehen in Israel nachvollzogen werden, mit Golgotha, der Grablege Christi und der Geburtsstätte Jesu im »unterirdischen Betlehem«.

Groß und bekannt wurde die Klosterkirche jedoch als Wallfahrtsort, zu dem die Gläubigen als Hilfesuchende oder Bittende zur hl. Rosalia, der Schützerin vor der Pest pilgerten. Nach den josefinischen Kirchenreformen gingen die Bitt- und Wallfahrten stark zurück, schließlich wurde das Kloster 1980 aus Nachwuchsmangel geschlossen.

Der extrem lang gestreckte schmale einschiffige frühbarocke Kirchenbau besitzt außen eine Aussichts- und Umgangsterrasse mit herrlichem Blick über die Donau, in die auch eine Grabkammer Christi nach dem Vorbild von Jerusalem innen hinter dem Hauptaltar einbezogen ist.

Die zarte architektonische Scheinmalerei wurde bei der letzten Restaurierung freigelegt. Sie begleitet eine reiche barocke Einrichtung, den Hochaltar mit einer äußerst ausdrucksvollen, nahezu lebensgroßen Piéta, die beiden Seitenaltäre sowie die vielen Bilder von Heiligen und Verehrten aus dem Servitenorden.

Besonders bemerkenswert sind die originelle Darstellung der Flucht nach Ägypten und vor allem die Peregrinuskapelle mit den Fresken des bekannten Barockmalers Johann Bergl. Nach unten gelangt man über eine in den Berg gehauene Treppenanlage zur Geburtsgrotte mit der Darstellung der Geburt Christi, die jener in Bethlehem nachempfunden ist. Ein Treppenweg führt zum Fluss, über den früher die Schiffsleute zur Anbetung in die Kirche herauf stiegen.

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Anfahrt
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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL2 bis Schönbühel Ort oder Schönbühel Schloss
  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL2 bis Schönbühel Ort oder Schönbühel Schloss
Kontakt

3392 Schönbühel an der Donau Nr. 49

+43 2714 8492

[fax] +43 2714 8492

kloster.schonbuhel@gmx.at

Pfarre Schönbühel an der Donau
Schlüssel und Führungen:
Renate Haar (+ 43 2752 8795 oder +43 650 4080958)

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