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Pfarrkirche St. Stephan

Pfarrkirche Hl. Stephan - An der Wirkungsstätte des Hl. Severin

Die Tradition der Stadt Mautern geht zurück auf das römische Kastell Favianis, das noch heute im Stadtbild erkennbar ist. Durch das Wirken des hl. Severin von 453 bis zu seinem Tod 482 ist der Ort früh mit dem Christentum verbunden. Er schuf schon in dieser Zeit erste klösterliche Einrichtungen. Die Pfarrkirche hl. Stephan ist eine mächtige gotische, innen barockisierte dreischiffige Staffelkirche mit auffallend tiefen Strebepfeilern, Rechteckchor und barockem Südturm. Sie ist von einer Kirchhofmauer umgeben. Der erste Bau und die Pfarre entstanden zwischen 1045 und 1065. Der Passauer Bischof Altmann übergab sie 1083 seinem neu gegründeten Stift Göttweig. In der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts begann der Neubau der Kirche. 1695/96 barockisierte Carlo Antonio Carlone das Langhaus. Das ursprünglich flach gedeckte Mittelschiff erhielt eine Stichkappentonne, die Seitenschiffe Kreuzgratgewölbe. Karl Ehmann errichtete 1774/77 auf mittelalterlichem Kern (Sakristei mit Kreuzrippengewölbe) den Südturm. Der Hochalter mit zahlreichen Statuen aus dem Jahr 1692 zeigt im Altarbild die Aufnahme des hl. Stephanus in den Himmel von Andreas Rudroff (1796). Am linken Seitenaltar fällt die ausdrucksvolle Figurengruppe Kruzifix mit Mater dolorosa aus dem Umkreis des Matthias Schwanthaler vom Anfang des 18. Jahrhunderts auf. Bemerkenswert sind auch die Kommunionbank mit schmiedeeisernem Gitter, das Chorgestühl mit dem Göttweiger Wappen und der sechsseitige Taufstein mit reichem Dekor und Figurenschmuck aus der Zeit um 1600. Von der Nordseite des Chors führt eine spätgotische Steinpforte in den ältesten erhaltenen Teil der Kirche, die Totenkapelle (vor 1400) mit Kreuzrippengewölbe und spätgotischem Altar.

Ein besonderer Schatz der Kirche ist der so genannte Mauterner Kreuzweg. Martin Johann Schmidt (Kremser Schmidt) vollbrachte damit um 1770 eine seiner bedeutendsten Leistungen, die oftmals kopiert wurde. Links vom Portal befindet sich die Grabplatte seines Vaters Johann Schmidt mit der Jahreszahl 1761. Das Reliefbild zeigt den Künstler beim Zeichnen einer Venusstatue.

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Anfahrt
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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL2 bis Mautern Kirche
  3. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Mautern Römerhalle/Tourismusinfo
  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL2 bis Mautern Kirche
  3. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Mautern Römerhalle/Tourismusinfo
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