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Pfarrkirche Schmerzhafte Mutter Gottes

Pfarrkirche Schmerzhafte Mutter Gottes - Der »Österreichische Myrrhenberg«

Der bekannteste Marienwallfahrtsort Niederösterreichs liegt weithin sichtbar über dem Donautal.

Ursprünglich wurde neben einer tischartigen Steinplatte ein alter Eichenbaum mit einem Kreuzbild verehrt. Der Legende nach wollte einst der Viehhirt Thomas Pachmann die halbverdorrte Eiche fällen. Dabei fuhr ihm das Beil in beide Beine. Erst jetzt entdeckte er das Kreuzbild. Er bat das Bild um Verzeihung und die Wunden hörten zu bluten auf. 1642 ließ der Richter von Kleinkrummnussbaum Alexander Schinagl anstelle des Kreuzes eine kleine Statue der schmerzhaften Muttergottes in den Baum setzen. Gerüchte von Gebetserhörungen und wundersamen Lichterscheinungen verbreiteten sich. Die eigentliche Wallfahrt begann.

1660 begann der großartige Kirchenbau unter dem Baumeister Georg Gerstenbrand, wurde von Carlo Lurago fortgeführt und 1711 von Jakob Prandtauer fertig gestellt. Er schuf den zentralen Kuppelbau. 1724 wurde die Wallfahrtsbasilika eingeweiht. Der Gesamteindruck des Innenraumes ist auf die Farbakkorde Braun-Gold-Rot abgestimmt. Die Deckenfresken wurden nach Entwürfen von Antonio Beduzzi ausgeführt. In der Hauptkuppel sind Szenen aus dem Marienleben zu sehen, im Chor der Sieg des hl. Kreuzes, im Langhaus Leben und Apotheose des Hl. Josef, unter der Empore Szenen aus der Wallfahrtslegende. Die weit ausholende vergoldete Kanzel nach dem Vorbild der Passauer Domkanzel ist mit Reliefs von Peter Widerin geschmückt. Joseph Matthias Götz schuf den monumentalen Hauptaltar mit dem Gnadenbild. Die Altäre an den Stirnseiten der Querschiffe zeigen Ölbilder von Martin Johann Schmidt: Die Heilige Familie als Beschützerin des Gnadenortes Maria Taferl und Kreuzigung.

Ein häufiges Wallfahrtsmotiv waren früher Augenleiden, Eichenteile und Schluckbilder sollten gegen verschiedene Krankheiten helfen. Als Wallfahrtsandenken wurden Eichenblätter, auch aus Papier gestanzt und mit dem Gnadenbild bedruckt, Wallfahrtsmünzen und Flugblattlieddrucke verkauft.

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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in die Postbuslinie 1462 bis Maria Taferl Ortsmitte
Kontakt

3672 Maria Taferl Nr. 1

+43 7413 278

[mobil] +43 676 826633238

[fax] +43 7413 27824

info@basilika.at

Pfarre Maria Taferl
Führungen durch die Basilika sind gegen Voranmeldungen (+43 7413 278) möglich. Die Kosten für eine Kirchenführung betragen EUR 40,- (Pauschale) für eine Gruppe. Dauer der Führung in der Basilika ca. 20 bis 30 Minuten.

Gottesdienste
  • So und Feiertag: 07, 08.30, 10, 11.30, 18 Uhr
  • Vorabendmesse: 18 Uhr
  • wochentags: 07.30, 10 Uhr
  • Do: 18 Uhr
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