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Dominikanerkirche

Dominikanerkirche - von der Kirche zum Museum

Im Jahr 1215 gründete der hl. Dominikus in Toulouse einen neuen Bettelorden. Er sah seine Aufgabe in der Predigt des Glaubens und im Kampf gegen die Häresie. 1236 erhielten die Dominikaner in Krems einen Bauplatz für eine Kirche und ein Kloster außerhalb der Stadtmauer. 1265 war das Langhaus der Kirche fertig und wurde den Heiligen Peter und Paul geweiht.

An der Stirnwand des linken Seitenschiffes befindet sich ein dreiteiliges Fresko aus der Zeit um 1280. Es zeigt im Bogenfeld die Krönung Mariens mit dem seitlich knienden Stifterpaar, dem Stadtrichter Gozzo und seiner Ehefrau. Darunter ist die Kreuzigung mit dem Kampf von Ecclesia und Synagoge zu sehen, im untersten Bildstreifen schließlich das letzte Abendmahl. Zwischen 1320 und 1330 entstand Chorraum, dessen Bemalung noch im Original erhalten ist. Die Malereien zählen neben jenen der Westempore des Domes von Gurk (Kärnten) zu den Hauptwerken des Zackenstils in Österreich. Etwa zur gleichen Zeit wie die Kirche wurde das Kloster erbaut. Es umschließt einen trapezförmigen Innenhof mit frühgotischem Kreuzgang.

Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche barock umgestaltet. Aus dieser Phase haben sich Reste der barocken Deckenmalerei erhalten, die dem Maler Johann Georg Schmidt (genannt Wiener Schmidt) zugeschrieben werden.

Nach der Aufhebung der Dominikanerklöster unter Kaiser Josef II. wurde die Kirche 1786 entweiht und diente in der Folge den unterschiedlichsten Nutzungen - unter anderem fanden hier ein Theater, ein Getreidespeicher, Werkstätten und Wohnungen Platz. Eine eingezogene Zwischendecke im Bereich des Langhauses ermöglichte 1891 die Errichtung des ersten städtischen Museums im Obergeschoss der Basilika.

Anfang des 20. Jahrhunderts entstand im ehemaligen Klosterareal ein eigenes Weinbaumuseum. Die Renovierung des gesamten Dominikanerkomplexes in den 1960er Jahren ermöglichte schließlich die Zusammenlegung beider Museen, die heute als museumkrems ihre umfangreichen Sammlungen präsentieren. Die Geschichte des Weinbaus und des Handwerks, die Entwicklung des bürgerlichen Lebens sowie die Ergebnisse der archäologischen Grabungen im Stadtgebiet von Krems bilden den Schwerpunkt, ergänzt wird das Museumsprogramm durch wechselnde Schwerpunkt-Ausstellungen.

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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Mit dem Leihrad bis zur Station Krems Landstraße (Ecke Sparkassengasse)
  1. Mit der Wachaubahn bis Krems Bahnhof
  2. Mit dem Leihrad bis zur Station Krems Landstraße (Ecke Sparkassengasse)
Kontakt

Körnermarkt 14 3500 Krems

+43 2732 801-571

[fax] +43 2732 801-90 576

museum@krems.gv.at

Weitere Informationen unter www.museumkrems.at

Dominikanerkirche

Zugänglich gegen Eintritt

Informationen unter www.zeitkunstnoe.at

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