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Bürgerspitalkirche Hl. Philipp und Hl. Jakob

Bürgerspitalkirche - Auf den Ruinen der jüdischen Gemeinde

Direkt im Zentrum der Stadt liegt an der Oberen Landstraße die Kremser Bürgerspitalkirche, die den Heiligen Jakobus dem Jüngeren und Philippus geweiht ist.

Bereits um 1232 führte das Stift Lilienfeld außerhalb der Stadt ein Armenspital. Später übernahmen es die Pfarre und die Bürgerschaft. Als dieses Spital zerstört wurde, gestattete der Landesherr Kaiser Friedrich III. den Kremser Bürgern, es innerhalb der Stadtmauern neu zu errichten. Sie brachen dafür einige Häuser von Juden ab, die im Zuge der grausamen Ereignisse des Jahres 1421 vertrieben worden waren. Dabei entdeckten sie eine Zinnflasche mit Gold und 550 Gulden. Friedrich III. erfuhr davon und forderte den Schatz ein. Die Stadt übersandte ihm aber nur die Zinnflasche samt Inhalt. Das Geld sei bereits im Spital verbaut worden. Doch der ständig in Geldnöten befindliche Landesherr bewilligte nur 150 Gulden davon und befahl die sofortige Herausgabe der restlichen 400.

Trotz dieser Unstimmigkeiten ziert Friedrichs Wahlspruch A.E.I.O.U. mit der Jahreszahl 1470 das Hauptportal des spätgotischen Saalbaues. Es zeigt wie das Kreuzrippengewölbe Ähnlichkeiten mit der zur selben Zeit errichteten Frauenkirche (Piaristenkirche) und hohes handwerkliches Können. Gegen die übliche Bauweise wurden die Strebepfeiler an der Straßenseite der Kirche nach innen versetzt, um die wichtigste Verkehrsachse von Krems, die Landstraße, nicht zu beeinträchtigen. Im rechten vorderen Strebepfeiler ist eine zweiflügelige Sakramentsnische eingebaut. Die Türen sind aus sich kreuzenden Eisenstäben geschmiedet, die Figuren und Ornamentranken in Blechschnitttechnik tragen Bemalungsreste. Diese einfache, aber eindrucksvolle Eisenarbeit stammt aus der Bauzeit um 1470/80.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schuf Johann Bernhard Grabenberger den neuen Hochaltar und stattete ihn mit Statuen des hl. Nikolaus und des hl. Wolfgang von Matthias Schwanthaler aus.

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