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Magdalenenkapelle

Magdalenenkapelle - Hochwassersicher, aber nicht auf dem Berg

Die Emmersdorfer Bürger hatten ihre Pfarrkirche am Berg, im Ort selbst aber fehlte eine seelsorgliche Einrichtung. 1516 stiftete Paul Frey von Friesing ein Benefizium, eine kirchliche Einrichtung für einen Geistlichen. Um diese zu legalisieren, wurde die Kapelle zur heiligen Maria Magdalena zunächst eine Filiale der Pfarrkirche, die 1785 exsekriert, 1794 auf Drängen der Bürger wieder eröffnet wurde. 1809 wurde die Kapelle durch Beschuss französischer Truppen schwer beschädigt, jedoch 1813 wieder hergestellt.

Man geht über einen steilen Stiegenaufgang zur loggienartigen Vorhalle und zum Spitzbogenportal. Offenbar sollte die Kapelle hochwassersicher sein. Die Wappen an der Fassade zeigen die adelige Stiftung, das Fresko der Immakulata die Widmung als Marienkapelle.

Über den Vorraum betritt man die Empore mit dem Blick auf den etwa quadratischen Kapellenraum. Das polygonale Netzrippengewölbe verrät die spätgotische Herkunft der Kapelle. Der frühbarocke Hochaltar trägt Statuen aus der Werkstatt des bekannten Bildhauers Matthias Schwanthaler. Das Altarbild »Verkündigung Mariens« ist jung, aus 1896. Die beiden Seitenaltäre haben links das Altarbild hl. Florian, rechts hl. Leopold mit einer frühen Ansicht des Stiftes Melk noch vor seinem barocken Umbau.

Die Kapelle wurde 2015 neu renoviert. Im Zuge der Renovierungs- arbeiten wurden Fresken aus dem 15. Jahrhundert freigelegt. Mehr Infos dazu unter www.magdalenenkapelle.at.

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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 oder den Rad-Tramper WL1a bis Emmersdorf Ortsmitte
  1. Mit der Wachaubahn bis Emmersdorf
  1. Mit dem Schiff bis Emmersdorf
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