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Stiftskirche Dürnstein ehem. Augustiner Chorherrnstift

Stiftskirche Dürnstein ehem. Augustiner Chorherrenstift - Der »Fingerzeig Gottes«

Das Stift Dürnstein erscheint heute als einheitliche barocke Anlage. Um einen rechteckigen Hof gruppieren sich vier hochbarock fassadierte Trakte. Nach Süden schließen sich Stiftskirche und Kreuzgang an. Die Schaufassade richtet sich zur Donau und wird von dem weithin sichtbaren hochbarocken blau-weißen Turm dominiert, der als »Fingerzeig Gottes« zum Wahrzeichen der Wachau geworden ist. Im Jahr 1378 stiftete Elsbeth von Kuenring eine Marienkapelle. 1410 wurden Augustiner-Chorherren aus dem böhmischen Wittingau nach Dürnstein geholt. Sie errichteten im Laufe des 15. Jahrhunderts Kirche, Kreuzgang und Kloster, deren Anlage für den Barockbau bestimmend blieb.

1710 wurde mit Hieronymus Übelbacher ein umfassend gebildeter, wirtschaftlich wie künstlerisch interessierter Mann zum Propst gewählt. Er führte 1715-1733 den barocken Umbau der gesamten Anlage durch, bestimmte selbst den theologischen Gehalt und koordinierte das künstlerische Programm. Leitender Baumeister war Joseph Munggenast, daneben wirkten Jakob Prandtauer und Matthias Steinl am Bau mit. Unter Kaiser Joseph II. wurde das Chorherrenstift Dürnstein am 7.Jänner 1788 aufgehoben und als Pfarre dem Augustiner-Chorherrenstift Herzogenburg übergeben.

Die Stiftskirche besitzt einen eindrucksvollen lichten Innenraum. An das Langhaus schließen Seitenkapellen, darüber liegen kräftig aus- und einschwingende Emporen. Die Gewölbe wurden vom kaiserlichen Hofstukkateur Santino Bussi mit zartem Bandelwerk und figuralen Szenen dekoriert. Etwa 100 individuell gestaltete Putti sind Im ganzen Kirchenraum verteilt. Der Hauptaltar zeigt eine Himmelfahrt Mariä von Carl Haringer. Ein Unikat ist der frei drehbare Tabernakel in Form eines Holzglobus, der mit 44 Szenen aus dem Leben Jesu geschmückt ist. Er stammt wahrscheinlich von Johann Schmidt, ebenso die vergoldeten Reliefs an der Kanzel und die meisten anderen Bildhauerarbeiten an den Stiftsgebäuden und in der Kirche. Sein Sohn Martin Johann Schmidt (Kremser Schmidt) schuf 1767 die hervorragenden Altarbilder der hl. Monika und der hl. Katharina in den beiden mittleren Seitenkapellen.

Kunigundenkirche

Nahe dem Kremser Tor liegt die Ruine der Kunigundenkirche. Die einschiffige frühgotische Kirche diente von 1240 bis Anfang des 15. Jahrhunderts als Pfarrkirche. 1803 wurde sie bis auf den Turm abgerissen. Sie ist bis heute vom Friedhof umgeben und bildet mit dem zweigeschossigen quadratischen Karner aus dem 14. Jahrhundert ein Ensemble.

Klarissenkloster und -kirche

Mitten in der Stadt liegt eine mächtige Ruine, die Klarissenkirche aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts. Das 1289 von Leutold I. von Kuenring gegründete Kloster wurde 1573 aufgehoben. Die Gebäude gingen an das Augustiner Chorherrenstift über. Die Kirche wurde zum Getreidespeicher umgebaut und verfiel schließlich. Die Klosteranlagen sind heute in das Hotel Richard Löwenherz einbezogen.

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Anfahrt
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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 bis Dürnstein Parkplatz Ost oder in den Rad-Tramper WL1 bis Dürnstein West
  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL1 bis Dürnstein Parkplatz Ost oder in den Rad-Tramper WL1 bis Dürnstein West
  1. Mit der Wachaubahn bis Dürnstein-Oberloiben
  1. Mit dem Schiff bis Dürnstein
  2. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Donaustation Brandner 20
  1. Mit der Donaufähre von Rossatz nach Dürnstein
  2. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Donaustation Brandner 20
Kontakt

3601 Dürnstein Nr. 1

+43 2711 375

[fax] +43 2711 432

pfarre@stift-duernstein.at

Pfarre Dürnstein

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