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Kapelle St. Margarete

Margaretenkapelle - Die alte Bürgerspitalskirche

Im Süden der Altstadt von Mautern liegt direkt an der Stadtmauer die Margaretenkapelle. Sie nimmt die Südseite des Gevierts des ehemaligen Armenspitals St. Anna ein.

Die ältesten Teile des Gebäudes stammen vielleicht schon aus dem 9./10. Jahrhundert, wobei römische Mauerzüge mit verwendet wurden. 1083 inkorporierte Bischof Altmann von Passau die Margaretenkapelle dem neu gegründeten Stift Göttweig. Um 1300 wurde ein neuer spätromanischer Bau errichtet. An das Langhaus, das ursprünglich flach gedeckt war, schließt sich im Osten ein etwas eingezogener, gerade abgeschlossener Chor. Dazwischen befindet sich der stark eingezogene rundbogige Triumphbogen, auf dem außen ein kleiner gemauerter Dachreiter mit Pyramidenhelm sitzt, den vier barocke Putten flankieren. Im Jahr 1571 kam die St. Anna-Stiftung hierher und richtete das Bürgerspital ein. Die Margaretenkapelle wurde zur Bürgerspitalskirche umgewidmet. In der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts erhielt das Langhaus ein Kreuzgratgewölbe. 1717 wurden an der Westseite Teile des Spitalstraktes einbezogen. Ende des 18. Jahrhunderts wurde die Kirche profaniert. Heute dient sie als Ausstellungsraum. Seit 2009 ist hier das Wachauer Goldhauben- und Trachtenmuseum untergebracht.

Der Innenraum weist einige bauliche Besonderheiten und Wandmalereien auf. An der Ostseite des Chors ist ein vermauertes Maßwerkfenster aus der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts zu erkennen. Ein Sichtfenster an der Südseite gibt den Blick auf eine freigelegte römische Gusssteinmauer frei. An der Nord- und Westwand des Langhauses befinden sich Fresken des Martyriums des hl. Lorenz aus dem ersten Viertel des 14. Jahrhunderts. Im Chorraum blieb die gesamte Ausstattung aus der Zeit um 1300 in der Umrisszeichnung erhalten: Die sieben Gaben des Heiligen Geistes, Vita der hl. Margarete, Verkündigung Mariä, Geburt Christi, Anbetung der Könige. Im Gewölbe Lamm Christi und Dreifaltigkeit (Gnadenstuhl). Die Umschrift in romanischen Majuskeln an der Ostwand stammt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

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Anfahrt
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So reisen Sie öffentlich an:

  1. Mit der Bahn bis Krems Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL2 bis Mautern Kirche
  3. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Mautern Römerhalle/Tourismusinfo
  1. Mit der Westbahn bis Melk Bahnhof
  2. Umsteigen in den Bus Wachau-Linie WL2 bis Mautern Kirche
  3. Mit dem Leihrad bis zur nextbike Station Mautern Römerhalle/Tourismusinfo
Kontakt

Frauenhofgasse 5 3512 Mautern an der Donau

+43 2732 72643

Zu den Öffnungszeiten des Goldhaubenmuseums vom 01.05.16 bis zum 31.10.16 am Do. und Fr. zw. 10-12 Uhr besichtigbar. Außerhalb dieses Zeitraums sowie im Rahmen von Führungen am Kulturweg Mautern (Anmeldung bei Herrn Kristament unter +43 2732 72643).

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